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Südtiroler (Marken)speck – eine positive BilanzSüdtirols 35 Speckproduzenten generieren mit knapp 1.000 Beschäftigen rund 19% der Lebensmittelbranche in Südtirol. Die Bedeutung liegt aber nicht nur in den Arbeitsplätzen und in der großen Dynamik dieser Branche in den letzten Jahren, sondern vor allem auch in der Imagewerbung für das Land Südtirol: Speck ist das Qualitätsprodukt Nummer 1, welches Gäste mit Südtirol in Verbindung bringen.Südtirol zählt 35 Speck erzeugende Betriebe, 22 davon sind Mitglied des Consortiums Südtiroler Speck. Jährlich werden 5 Mio. Hammen zu Speck verarbeitet, nur knapp 50% davon dürfen als Markenspeck den Namen Südtirol tragen. In den letzten 10 Jahren hat sich die Produktion fast verdoppelt, am stärksten ge-stiegen ist die Produktion von Markenspeck. Besonders dynamisch haben sich die mittelgroßen Betriebe (zwischen 10 und 50 Beschäftigte) entwickelt. Diese haben auch die größten Produktivitätsfortschritte gemacht. Ein Viertel aller Spek-kerzeuger fällt in diese mittlere Größenklasse. Die Mehrzahl, nämlich 60% hin-gegen sind kleine Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten. |
Die gemeinsame Werbung über das Consortium Südtiroler Speck machen sich bezahlt.
Die wichtigsten Absatzmärkte außerhalb Südtirol sind der italienische Markt (Anteil von 63%), Deutschland (15%) und Österreich (13%). In Südtirol selbst werden 7% der gesamten Speckproduktion abgesetzt.Die wirtschaftliche Bedeutung für den Südtiroler Speck liegt zum einen in den insgesamt 1.000 Arbeitsplätzen und in der großen wirtschaftlichen Dynamik. Auf den Specksektor entfallen 19% der Beschäftigten des Lebensmittelsektors in Südtirol. Vor allem aber ist die große Bedeutung als Imageträger für das gesamte Land zu unterstreichen: das wichtigste Produkt welches Gäste mit Südtirol verbinden, ist der Speck. Die gemeinsame Werbung über das Consortium Südtiroler Speck, die Art der Werbung (Speck als Erlebnis, Beispiel Speckfest) und dessen Bemühungen um Qualität machen sich bezahlt. Auch die Mitglieder des Consortiums sind durchwegs zufrieden. Die Qualität macht sich auch im Preis bezahlt: Der Preis für Markenspeck liegt rund 10% über jenem für Nicht-Markenspeck.
Besonders wichtig für das Image ist auch der Einsatz lokaler Rohstoffe. Von der Quantität her können die einheimischen Bauern aber auch in Zukunft nur einen kleinen Anteil der benötigten Hammen zur Verfügung stellen, welche zu Speck verarbeitet werden. Weitere Herausforderungen sind eine ständige Verbesserung der Qualität, neue Ideen und Produktinnovationen (z. B. Speck als Geschenksar-tikel in Kombination mit anderen Produkten), neue Märkte (möglicher Weise so-gar über eine gemeinsame Vertriebsstruktur – der Specksektor könnte hier ein-mal mehr vorausgehen) sowie noch mehr Transparenz und Information für den Konsumenten.

