Occhio alla spesa  

Der Südtiroler Speck ggA überzeugt in „Occhio alla Spesa“ auf RAI 1 ein Millionenpublikum

Am Donnerstag 16. Februar stand der Südtiroler Speck ggA eine ganze Stunde lang im Mittelpunkt der beliebten Sendung „Occhio alla spesa“ auf RAI 1. Millionen von Italienern verfolgen jeden Tag die von Alessandro Di Pietro moderierte Sendung, in der italienische Nahrungsmittel unter die Lupe genommen werden.

Di Pietros Sendung versteht sich als Advokat der Konsumenten und informiert lückenlos über Preise, Vorteile und Nachteile, Gefahren, aber auch so manche „Geheimnisse“ von Nahrungsmitteln und ihren Herstellern. Eine Thematik, die gerade im kulinarisch beschlagenen Italien tagtäglich grosses Interesse erweckt.

Am Donnerstag hatte Dr. Franz J. Mitterrutzner, Direktor des Consortiums Südtiroler Speck ggA, die Gelegenheit, über die Vorzüge des Specks zu sprechen, musste sich aber auch den kritischen Fragen von Alessandro Di Pietro stellen.
Dabei kam immer wieder die hohe Qualität, der ausgewogene Geschmack als Ergebnis der traditionellen Herstellungsmethode und das Herkunftsgebiet Südtirol zur Sprache. Traditioneller Höhepunkt war wie in jeder Ausgabe die „Bocca della verità“, bei der Dr. Mitterrutzner seine Hand in den Mund des Orakels halten musste und zu Kontrollen und Rückverfolgbarkeit Rede und Antwort stehen musste.
Einziger Wermutstropfen der Sendung war die wiederholte Bezeichnung des Südtiroler Specks ggA als „Speck del Trentino“ oder „Speck del Trentino-Alto Adige“ durch den ansonsten sehr kompetenten Moderator. Dies unterstreicht einmal mehr, dass in den Köpfen der italienischen Konsumenten Südtirol als Herkunftsgebiet fast nur in Verbindung mit dem Trentino als Region verankert ist – zum Nachteil von landestypischen und herkunftsgeschützen Spezialitäten wie dem Südtiroler Speck ggA.

Am Ende der Sendung überreichte Dr. Mitterrutzner dem Moderator Di Pietro eine Pferdeknochennadel, traditionelles Werkzeug zur Qualitätsprüfung beim Speck, als Dank für seinen Einsatz für seine journalistischen Bemühungen um Transparenz und Qualitätsbewusstsein im Bereich Nahrungsmittel.

Bozen, 17.02.2006