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Der deutsche und österreichische Markt nehmen bereits jetzt über 30% der Produktion des EU-geschützten Südtiroler Specks ggA auf. Beide Länder sind seit jeher neben dem italienischen Stammmarkt die bedeutendsten Märkte. In Deutschland ist Südtiroler Speck der Importrohschinken Nummer eins. Auch in Österreich ist der Markt für traditionelle Wurstwaren hart umkämpft: der Südtiroler Speck punktet hier weniger mit Mengen, sondern ist laut Marktforschung die „sympathischste Speckmarke“ in den österreichischen Geschäften. Diese hohe Sensibilität und Sympathie gegenüber dieser geschützten Schinkenspezialität mit dem mild-würzigen Geschmack soll nun auf einen breiteren Konsumentenkreis ausgeweitet werden – und zwar dort, wo die Kaufentscheidung fällt: im Geschäft. Über 200 Verkaufspunkte in Handelsketten sind in die Aktion eingebunden. Im Consortium Südtiroler Speck ist man gemeinsam mit den Herstellern vom Instrument der Verkostung am Verkaufspunkt überzeugt. Der Geschäftsführer Dr. Franz J. Mitterrutzner: „Werbung wird immer teurer und erreicht die Zielgruppen immer weniger. Die Verkostungen treffen mit höchster Zielsicherheit unsere Zielgruppen am besten Ort, dem Verkaufspunkt. Und jene Verbraucher, die den Südtiroler Speck schon kennen, werden an unser Produkt gebunden.“ Für nächstes Jahr ist die Ausweitung der Verkostungsaktionen auch auf den italienischen Markt geplant. Laut Mitterrutzner sei die Bedeutung des Handels zunehmend gewachsen, weshalb es für die Hersteller immer wichtiger werde, gemeinsam mit dem jeweiligen Handelspartner Absatzförderungsmaßnahmen zu entwickeln. Verkostungen sind eine hervorragende Möglichkeit, dem Konsumenten das Produkt näher zu bringen. |