Occhio alla spesa

Das neue Speckrezept mit seinen stolzen Schöpfern Franco Favaretto und Martino Scarpa und Geschäftsführer des Speckkonsortiums Franz J. Mitterrutzner vor der herrlichen Kulisse des Canale Grande
 

Südtiroler Speck wird „maritim“ und sommerlich

Speck und venezianischer Baccalà im Palazzo Grassi

Der Südtiroler Speck ist derart stark mit seiner Herkunftsregion verbunden, dass er auch durch die entfernteste Kombination seinen typischen Charakter nicht verliert. Vor diesem Hintergrund geht er auf die Reise und begibt sich gleichsam unter dem Schutz des Dogen von Venedig selbst. Gemeinsam mit der „Dogale Confraternita del Baccalá Mantecato“, sinngemäß die Bruderschaft zur Pflege des Stockfischmus, arbeitete eine ganze Riege von Spitzenköchen aus dem Veneto an einem Rezept, welches unter dem Motto „L’estate dello Speck“ und „Mari e monti“, den Speck ans Meer bringen und somit seinen Bekanntheitsgrad im Nordosten Italiens noch stärker verbreiten soll. Kongenialer Ausgangspunkt für diese Tournee war der atemberaubende Palazzo Grassi am Canal Grande, wo am Mittwoch, den 20.6.2007, eine illustre Gästeschar im Rahmen eines „kulinarischen“ Abends, organisiert von der enogastronomischen Zeitschrift Papageno, nicht nur neue, außergewöhnliche Speckvariationen geniessen, sondern auch die Ausstellung moderner Kunst „Sequence I“ erleben konnte.
Pünktlich zum Sommerbeginn, in der Nacht auf den 21. Juni wurde das neue, exquisite Rezept mit dem Namen „Südtiroler Speck mit Carpaccio von Baccalà“ mit großem Erfolg vorgestellt und wird zukünftig nicht nur auf die sommerlichen Speisekarten, sondern gewiss auch, dank der relativ einfachen Zubereitung in „jedermanns“ Küche ungeahnte Speckgenüsse ermöglichen.

Baccalà und insbesondere die Variante als „mantecato“, zu deutsch Stockfischmus, ist seit Jahrhunderten eine besondere Spezialität im Veneto. Nur bester speziell ausgewählter Kabeljau aus Norwegen und insbesondere den dort vorgelagerten Lofoten wird verwendet, eben dort auf Holzstöcken luftgetrocknet (Stockfisch) und schliesslich nach Südeuropa geliefert.